Business Model – Corporate Structure – Organization Design:
„Mut zur Veränderung, aber mit Konzept.“

Januar 7, 2019

Inhalt:

  • Leadership für Organisationen: „<My>SOP“
  • Leadership für Fahrten-Segler: Regattasegeln in der Einheitsklasse.

Jegliches Handeln beginnt und endet mit dem Nutzen. Bringt das Handeln keinen Nutzen, dann ist es für alle nutzlos. Nutzloses Handeln vernichtet wertvolle Ressourcen und Energie. Dieser Kreislauf ist unabhängig von den technologischen Entwicklungen und trifft auf alle Lebensbereiche zu. Wenn das aktuelle Vorgehensmodell die Markt- und Kundenbedürfnisse nicht nutzbringend unterstützt, dann besteht Handlungsbedarf.

 

Der für die Kunden generierte Nutzen sind die Goldstücke jedes Unternehmens.

Den Kern jeglichen unternehmerischen Handelns bilden die Produkte, die Dienstleistungen und diese müssen zu 100 % den Kunden im Fokus haben. Der generierte Nutzen für die Kunden sind die Goldstücke die unaufhörlich zu schürfen und zu formen sind. Wird erkannt, dass sich das Nutzen- und Wertverständnis der Kunden, des Marktes verändert, dann sind die Unternehmen gefordert ihre Geschäftsmodelle zeitnah und flexibel anzupassen. Darauf müssen die Organisation, die Mitarbeiter und die Prozesse vorbereitet werden. Jede noch so kleine technische und organisatorische Idee kann neue Wege und Möglichkeiten eröffnen. Eine zeitnahe Umsetzung ist oftmals erfolgsentscheidend.

<My>SOP@Mayr-Consulting.at

Empfehlung: Beziehen sie die zentralen Elemente von <My>SOP (Meine Standard Operation Prozesse) als Handlungsbegleiter bei Ihren Überlegungen mit ein. Richten sie ihre Corporate Strategy (Leitbild), ihre Corporate Structure (Organisationsarchitektur), ihre Corporate Culture (Unternehmenskultur, Identität, Mitarbeiter- Kundenbindung, Marke), ihr Corporate Leadership (Unternehmenssteuerung und Führung) ganzheitlich auf das Geschäftsmodell aus. Achten sie vor allem auf die Wechselwirkungen und entwickeln sie ihr eigenes <My>SOP.

Jedes Unternehmen sollte in regelmäßigen Abständen hinterfragen ob ihre Organisationsstruktur und Ihre IT das aktuelle Geschäftsmodell optimal unterstützt.

Wenn nicht, dann besteht unmittelbarer Handlungsbedarf. Es muss nicht gleich was Großes sein, oftmals haben bereits kleine Anpassungen große Auswirkungen. Nehmen sich ein paar Mitwirkende zur Seite und fragen Sie diese wie Sie das Geschäftsmodell und deren Leistungsqualität einschätzen. Das sollte nicht zwischen Türen erfolgen, sondern in einem entsprechenden Rahmen der Offenheit, Loyalität und Authentizität ohne persönliche Konsequenzen zulässt. Denn Schönreden bringt keinem etwas und vergeudet nur wertvolle Zeit. Schürfen sie die Goldstücke ihrer Organisation. Jeder Weg mit dem ersten Schritt.

MC_LeaderShip, Photo by Ethan Weil on Unsplash

Was wir von den Großen lernen können.

Selbst die größten und innovativsten technischen Unternehmen der letzten Jahrzehnte wie z.B. Apple oder Microsoft können nicht fortwährend mit perfekten Lösungen oder bahnbrechenden Innovationen dienen. Aber sie nehmen jede Idee auf, bewerten diese und verändern sich zielstrebig. Dabei stehen der Kundennutzen und die Mitarbeiterbindung kontinuierlich im Mittelpunkt.

Customer Experience, Kundennutzen, Mitarbeiterbindung

Ja, Apple, Microsoft uvm. haben es verstanden ihre Produkte im beruflichen wie im privaten Alltag zu positionieren. Ihre Geschäftsmodelle beeinflussen den Markt und verändern sich zugleich fließend mit dem Verhaltensmuster und den Erfahrungen ihrer Kunden (Customer Experience). Ihre Organisationsarchitekturen und die gesamte Arbeitsgestaltung befinden sich im ständigen Wandel und jeder Mitarbeiter ist auf Veränderungen trainiert.

By putting the employee first, the customer effectively comes first by default, and in the end, the shareholder comes first by the default as well. (Richard Branson)

Ein Arbeitsumfeld schaffen, dass für alle Unternehmen und Organisationen einen Mehrwert bietet.

Die Arbeitsgestaltung und die Offenheit für neue Ideen schaffen das Umfeld eines hemdsärmeligen Startup-Unternehmens. Gemeinsam mit Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern werden Produkte und Dienstleistungen am Puls der Zeit entwickelt und mit etwas Glück neue Trends gesetzt. Jedem Mitarbeiter werden Möglichkeiten geboten mitzuwirken und somit seine eigene Karriere zu gestalten.
„Mut zur Veränderung, aber mit Konzept!“

 

Angst vor dem Scheitern

„Der größte Fehler im Leben ist, ständig zu befürchten, dass man einen macht.“ Elbert Hubbard, US-amerikanischer Autor, Publizist, Künstler und Philosoph

Niemand ist vor Fehlentscheidungen sicher. Nichts tun ist jedoch auch keine Lösung. Die Bereitschaft bestehende Geschäftsmodelle anzupassen oder neu zu erfinden verlangt ein neues Verständnis von Leadership und Risikobereitschaft. Es ist nicht mehr zeitgemäß, wenn sich die Geschäftsführung in der Hinterstube etwas Neues überlegt und danach die Mannschaft informiert.

Leadership – Risikobereitschaft

Erfahrungsgemäß stellen sich die ersten Erfolge viel rascher ein, wenn die Unternehmen bereit sind ihr Führungs- und Organisationsverständnis offen und konstruktiv neu auszurichten. Stimmen der Handlungs-, Gestaltungs- und Entscheidungsrahmen überein, dann fließen die Ideen und die gewonnene Energie überträgt sich auf die gesamte Mannschaft und folglich auf die Umsetzungsgeschwindigkeit.

Jede Organisationsform bzw. Mischform ist in Ordnung, wenn sie die Geschäftszwecke zeitgemäß unterstützen.

Dies ist keine bahnbrechende neue Erkenntnis. Laut Insolvenzanalysen haben die betroffenen Unternehmer diese Anpassungserfordernisse zumeist erkannt, jedoch es nicht geschafft ihre neuen Geschäftsmodelle zeitgerecht in Energie umzuwandeln. Die Digitalisierung schafft mit einer agilen Organisationsform neue Chancen und setzt zugleich auf Wissen und Umsetzungskompetenz. Diese Chancen gilt es parallel zur bestehenden Organisation mit neuen Geschäftsmodellen und Organisationsstrukturen wahrzunehmen. Das bedeutet nicht, dass die Linienorganisation, Matrix, Projekt- Prozessorganisation keine Berechtigung mehr haben. Alternative Organisationsformen wie z.B. agile Organisationsstrukturen und Wissenscluster sollten jedoch mitberücksichtigt werden.

Vorne dabei zu sein bedeutet die Dynamik des Marktes, der Produkte, der Lieferanten so Kundennahe wie nur möglich in der Organisation abzubilden und alle Mitwirkenden (Mitarbeiter, Lieferanten, Partner) aktiv einzubinden.

Neue Wege entstehen, indem wie sie gemeinsam gehen. (Abwandlung des Zitates von Friedrich Nietzsche)

Photo by Nicolas Picard on Unplash

Aus jedem Trend entwickeln sich neue Trends, auch Gegentrends.

Viele Produkte und Dienstleistungen stehen nahezu rund um die Welt, rund um die Uhr zur Verfügung. Nahezu alle Top Unternehmen in der Forbes Liste sind mit einem hohen Digitalisierungsgrad ausgestattet. Natürlich hat jeder die Wahl diese Erkenntnis zu ignorieren oder sich in seinem Umfeld aktiv damit auseinander setzen. Die Erfahrungen zeigen, dass sich aus jedem Trend mehrere, neue Trends entwickeln. Den Anschluss zu verlieren kann bitter werden.

Ein Tipp aus der Praxis: Es ist nicht immer möglich fortwährend bahnbrechende Innovationen mit vollem Risiko auf dem Markt zu bringen. Das ist auch nicht nötig. Die Kunden brauchen ebenso ihre Zeit um sich mit den bestehenden Möglichkeiten anzufreunden und ihrerseits neue Einsatzgebiete zu entdecken.

Es geht vielmehr darum dauerhaft präsent zu sein, auf das Markt- und Kundenverhalten zu achten und bewährte Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich auf ihren Kundennutzen zu überprüfen (Customer Experience). Erkennt man einen Handlungsbedarf, dann muss auch nicht gleich die gesamte Organisation in Aufruhr versetzt werden und das gesamte Geschäftsmodell neu erfunden werden. Es reicht oftmals schon aus neben den bestehenden Geschäftstätigkeiten, neue, agile Organisationseinheiten zu schaffen, welche sich iterativ mit den neuen Anforderungen auseinanderzusetzen. Mit der Einführung sogenannter WUP-Teams „WakeUP Teams“ eröffnen sich erfahrungsgemäß neue Perspektiven und das bestehende Geschäft kann stabil weitergeführt werden. Zumindest bis zur nächsten Veränderung.

Photo by RhondaK Native Florida Folk Artist on Unsplash

Leadership für Fahrten-Segler: Regattasegeln in der Einheitsklasse.

Das Besondere bei Regattasegeln in einer Einheitsklasse ist, dass allen Teams identische Boote zur Verfügung stehen. Die großen Unterschiede ob man vorne dabei oder hinten nachfährt machen die Erfahrung des Skippers und das Zusammenwirken der Crew. Je eingespielter die Crew ist, desto höher steigen die Chancen ein gutes Ergebnis zu ersegeln.

Wenngleich die Vorzeichen bei eingespielten Crews sehr gut sind, ist so mancher Crew ihre Risikobereitschaft zum Verhängnis geworden. Denn ändert sich unerwartet das Umfeld (z.B. Wind, Welle, Wasserströmung, Bootseigenschaften) dann kommt die Kombination aus Flexibilität und Anpassungsfähigkeit einer Crew besonders zum Tragen.

Diesbezüglich konnte ich 2018 mit einer unerfahrenen Crew bei einer Business Regatta in Kroatien einen Achtungserfolg ersegeln. Analog der Segelvermögen der Crew (Reifegrad) haben wir uns für alternative Wege innerhalb der Regattaregeln entschieden und entschlossen umgesetzt. Dabei haben die während der Regatta hilfreiche Führungsmethoden, Rollen und Aufgaben und deren Wirksamkeiten ausprobiert. Das Ergebnis: Wir erreichten nach verpatzen Start den eindrucksvollen 6.Platz und hatte zudem eine Menge Spaß.

Photo by Gerald Mayr

Die ersten MySOP Informationsveranstaltungen sind bereits geplant. Weitere Termine gerne auf Anfrage.

Termine für Informationsveranstaltungen

Wien/Umgebung:         17.01.2019, 18.01.2019

Graz/Umgebung:          21.01.2019, 22.01.2019

Bruck/Mur:                   24.01.2019, 25.01.2019

Beginn ist jeweils um 18:30. Die Örtlichkeit wird bei Anmeldung bekannt gegeben. Anmeldung unter „leadership@mayr-consulting.at“

Mehr Informationen:

Gerald Mayr, MBA, MSc

+43 664 1231455

office@mayr-consulting.at